Sterben (l) ich von M. C. Steinweg

Trotz des ernsten Themas ist es für mich eine der schönsten Geschichten, die ich in letzter Zeit gelesen habe.

Gleich zu Beginn wirft die Autorin Annika, und damit auch uns, die harte Realität vor die Füße.

Bauchspeicheldrüsenkrebs – keine Heilungschancen.

Von nun an begleiten wir Annika auf ihrem Weg. Wir bekommen das volle Programm geboten. Von der Diagnose über die Verzweiflung bis zur Akzeptanz. Trotz der Traurigkeit, die ab und zu aufkommt, ist da aber immer ein kleiner Funken Humor, der Annika und auch uns als Lesern aufmunternd zublinzelt.

Zu lesen wie Annika damit umgeht, wie sie Entscheidungen trifft, die nun mal getroffen werden müssen, wie sie versucht ihre Lieben aufzufangen und all das immer mit einem Humor, der zwar mal kurz verschwindet, aber nie verloren geht… Ich glaube, dass ganze Ausmaß der Geschichte verstehen nur diejenigen, die solche Erfahrungen miterlebt haben.

In dem Teil der Geschichte, der nach Annikas Tod spielt, verschwindet die Traurigkeit und der Schmerz nicht ganz. Aber er klingt ab, wird erträglicher – so wie es sein soll.

Die Autorin schreibt immer mit einer Prise Humor, mit einem lachenden und einem weinenden Auge, perfekt aufeinander abgestimmt.

Ich kann dieses Buch jedem weiter empfehlen. Eine wirklich rührende Geschichte, die einem zum Weinen und zum Lächeln bringt.

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