Mein 1. Bujo – Abschied tut weh

Die Bloggerin im Stress und der Beitrag hier dümpelt so vor sich hin. Das geht ja mal so gar nicht. Ich wollte euch doch schon lange von meinem ersten Bujo berichten.

So sieht es aus. In freundlichem gelb. Gestartet bin im pünktlich zum 1. Januar 2018. Hab schon lange mit mir gerungen. Kalender und ich – wir haben uns nie so richtig anfreunden können. Entweder blieben sie fast leer, oder ich habe sie schon nach kurzer Zeit gar nicht mehr genutzt. Dafür schwirrten im ganzen Haus meine Listen und Notizbücher rum. Überblick? Fehlanzeige!

Irgendwie bin ich dann aufs Bulletjournal gestoßen. Das war toll. Das wollte ich. So richtig getraut habe ich mich aber nie. Bis es mir dann Ende letzten Jahres gereicht hat. Ständig habe ich was vergessen. Diese ganze Zettelei ging mir auch auf die Nerven. Also…

… Augen zu und durch

Nach dem Motto “Wenn schon, denn schon” habe ich mir das Bulletjournal von Leuchtturm geholt und völlig überfordert vor den leeren Seiten gesessen. Dieses “wie fange ich an” kann ganz schön nervig sein. Also Google gefragt, Bilder angeschaut, Facebook gestalkt und einiges gefunden. Fast hätte ich nicht angefangen. Diese perfekten Kunstwerke haben mich dann doch etwas abgeschreckt. Was Kreativität angeht, bin ich nämlich eine 0. Eine 0 minus minus minus…

Die erste Seite war dann noch relativ einfach.  Meinen Namen wusste ich. Obwohl das manchmal ja schon schwer sein kann. Im Laufe des Jahres habe ich mich zu einem Washi-Junkie entwickelt. Hier ist eins meiner ersten. Mir gefiel der Spruch.

Irgendwie hat das ganze dann ein Eigenleben bekommen. Könnte auch an meiner Liste gelegen haben. Ich bin nämlich ein Listenschreiber. Für alles und jedes. Also auch für mein Bujo. Der Jahreskalender war schnell gemacht. Daten eingetragen. Weiter. Das ganze bekommt irgendwann eine meditative Komponente. Überraschender Weise. Das hätte ich nämlich nicht gedacht.

 

Alles kann, nichts muss

Ein Motto, das perfekt auf das Bulletjournal passt. Es gibt keine starren Regeln. Jeder kann, wie er will und mag. Ich habe mich ausprobiert. Geklebt. Gestempelt. Gemalt. Ganz ohne. Wochenübersichten. Tagesübersichten. Jede Seite sieht anders aus.

Wenn ich jetzt – etwas wehmütig – durch mein Buch blätter, kommt alles zwischen “Oh Gott” und “wie schön” vor. Aber es ist meins. Ich finde es toll. Ein ganzes Jahr ICH.

Bye, bye Bujo – hallo Bujo

Jetzt darf es ins Regal. Natürlich in Sichtweite. Es macht mir nämlich Spaß, ab und zu darin zu blättern. Im Dezember bin ich ins neue Bujo umgezogen. Ein Test. Ich habe vom LYX-Verlag ein Bulletjournal als Rezensionsexemplar bekommen und werde es ausgiebig testen.

Ein ganz kleines bisschen vermisse ich ja meinen Leuchtturm schon, aber ich kann schon sagen, das von LYX ist besser, als ich vermutet hatte. Es gibt zwar auch ein paar Minuspunkte, aber wenige. Ich werde hier darüber berichten.

Jetzt heißt es also Abschiednehmen. Bye, bye…

 

 

 

 

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