Nein, es kostet nichts….

Soooo, wie schreibe ich das jetzt am besten? Ich will hier keinem auf den Schlips treten oder wieder eine ausufernde Diskussion lostreten.

In einer Facebookgruppe wurde vor Kurzem gefragt, ob jemand auf seinem Blog auch Autorenvorstellungen macht. Hab mich gemeldet. Mach ich ja gerne.

Nun hat mich nur die Frage irritiert, ob es denjenigen etwas kostet, wenn ich das mache. Die Fragesteller hatten bisher keine Erfahrung mit Bloggern. Daher die Frage. Aber ich frage mich seit dem immer öfter. Gibt es das? Müssen Autoren dafür „bezahlen“, wenn Blogger über sie und ihre Bücher berichten? Warum? Ist es nicht unsere „Aufgabe“ als Buchblogger, über Bücher und Autoren zu berichten?

Darum hier noch einmal. In fett, kursiv und rot:

NEIN! Es kostet euch nichts. Gar nichts überhaupt nichts. Ich mache das gerne. Fragt mich einfach!

Dabei ist es mir egal, ob ich den Autor kenne, oder nicht. Ob ich sein Buch gelesen habe, oder nicht. Ob ich seine Geschichte mag, oder nicht. Wenn jemand möchte, dass ich auf meinem Blog über ihn berichte. Fragt mich einfach!

Das einzige, was ich von euch möchte, sind ein paar Infos über euch und euer Buch. Vielleicht ein paar Fotos, den Klappentext und eventuell eine klitzekleine Leseprobe. Das wars dann auch schon. Dann mach ich mich an die Arbeit. Ich habe noch ein Leben neben den Bücher. Ja, ich kann es manchmal selbst nicht glauben.  😉 Das heißt, es wird nicht sofort sein. Aber so schnell wie möglich. Wenn ihr einen bestimmten Termin möchtet, weil das Buch vielleicht gerade veröffentlicht wird, oder es eine Preisaktion gibt, sagt mir das bitte. Das kann ich alles einrichten.

Ich mache das hier, weil es mir Freude macht. Weil ich Bücher liebe. Ihr müsst mir dafür auch kein Reziexemplar schenken. Das ist keine Bedingung. Wenn ihr möchtet, dass ich euer Buch lese und es rezensiere. Genau das gleiche. Fragt mich einfach. Ich nutze kindle unlimeted, kann mir das Buch, wenn verfügbar also dort herunterladen. Ich kaufe es mir auch. Wenn mir euer Buch so überhaupt nicht liegt, oder mir die Zeit dazu fehlt, frage ich für euch auch herum, ob es jemand anders lesen mag. Alles kein Problem.

So, irgendwie wurde aus dem Frustbeitrag ein Werbebeitrag. Hi, hi. Auch gut.

Ich wünsche euch einen schönen Sonntag. Seid nett zu einander.

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2 Kommentare

  1. Hallo Bücherheike,

    hm, irgendwie herrscht zur Zeit eine komische Stimmung in der Bloggerwelt oder?
    Ob das im Zusammenhang mit FBM liegt….

    LG…Karin…

  2. Das ist kein Frustbeitrag, sondern ein tolles Bekenntnis zu Autoren 🙂 Ich sehe das ähnlich.

    Die Antwort auf deine Frage ist, aus meiner Sicht, sehr simple: Weil es (genau betrachtet) eine Form der Werbung ist und Werbung kostet meist. Die Buchblogger-Szene bildet eine Ausnahme, man nimmt für Rezis kein Geld. Bei Reise, Beauty- und Lifestylebloggern kann das jedoch vorkommen. Die Spanne, unter welchen Bedingungen man Geld verlangt oder ob man ein Produkt kostenlos bewertet, ist riesig. Es ist eine Einnahmequelle. Daher denke ich, dass manche Autoren davon ausgehen, dass auch Buchblogger Geld haben wollen 🙂

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