Zur Hölle von Detlef Kowalewski

Eine waaaaaahhhnsinns Geschichte. Mit genauso vielen a und h wie ich es geschrieben habe.

Das Buch wurde mir vom Verlag zum rezensieren angeboten und ich dachte, warum nicht, hört sich interessant an.

Am Ende ist mir die Geschichte so nahe gegangen, dass ich das Buch öfter zur Seite legen musste.

Man merkt beim Lesen, dass hier kein Autor schreibt, sondern das hier ein Leben erzählt wird. Genau so, wie er es wohl auch bei einem Bier erzählen würde.

Das Buch lässt mich mit einigen Fragen zurück.

Wie kann jemand, der diese Hölle durchlebt hat, sagen, dass ihn das gerettet hat? Wie kann er überhaupt jemals wieder ein „normales“ bürgerliches Leben leben? Wie hat er all das Grauen und den Terror verarbeitet?

Wie ist es möglich, dass mit Menschen so umgegangen werden kann und niemand einschreitet? Denke ich da zu blauäugig, zu europäisch, zu zivilisiert?

Vielleicht hat ihm geholfen, was er in seinem Buch so ausdrückt:

„Man muss alles positiv sehen, wenn man überleben will, speziell in extremen Situationen. Auch und gerade dann, wenn man beim besten Willen nichts Positives mehr erkennen kann. Man muss es trotzdem tun.“

Ich bin dankbar, dass ich diese Geschichte lesen durfte. Ja, Detlef Kowalewski hat Fehler gemacht. Er hat gegen das Gesetz verstoßen, wurde bestraft und hat seine Strafe verbüßt.

Aber er hat auch meinen Respekt. Für seinen Überlebenswillen, seine Fähigkeit, sich in extremen Situationen zurechtzufinden und für seinen Mut, schlussendlich das Richtige zu tun.

Schaut mal auf der Seite vom Verlag vorbei. Die haben viele tolle Bücher im Regal.

www.edition-steffan.de

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