Ekstase von Symone Hengy

Mein allererster Krimi. Ich habe mich lange gegen das Buch gestr├Ąubt, weil ich ein Schisser bin. Ich brauche dann immer jemanden, der unter dem Bett nach Monstern schaut.

Bei diesem Buch habe ich gleich mehrere Fehler gemacht :

1. Ich habe es im Dunkeln gelesen. ­čś▓
2. Ich war alleine, als ich es gelesen habe. ­čśĘ
3. Ich habe meine Fantasie untersch├Ątzt. ­čś▒

Nachts (im Dunkeln, alleine….) lief meine Fantasie auf Hochtouren. Sie hat praktisch ├ťberstunden gemacht. Bei jedem Knacken habe ich gezuckt, jedes Ger├Ąusch hat mich vom schlafen abgehalten. Sagte ich schon, dass ich ein Schisser bin…

Aber (ich h├Ątte nie gedacht, dass ich das mal sagen w├╝rde) das Buch war toll. Ich liebe Geschichten, bei denen ich meine Fantasie gebrauchen muss. Es muss nicht immer alles aufgeschrieben oder ausgesprochen werden. Ein Stichpunkt, ein Hinweis, den Rest macht die Fantasie.

Ich muss sagen, es war anders. Anders als meine Liebesromane, anders als die Fantasieb├╝cher, die meine Regale f├╝llen. Anders, aber nicht schlecht. Es war gut. Und zwar so gut, dass ich die anderen beiden Teile auch noch lesen werde. Allerdings nicht mehr alleine. Irgendjemand muss ja die Monster vertreiben.

Hardcorekrimifans werden jetzt vielleicht sagen; das ist doch gar nichts. Aber zu denen werde ich wohl nie geh├Âren.

Vielleicht hat mir das Buch ja gerade deshalb gefallen, weil es sich von meinem ├╝blichen Lesestoff unterscheidet. Aber als Nichtkrimileser kann ich nur sagen, mir hat der Ausflug in dieses Genre gefallen. Ich wurde nicht bekehrt, werde mich aber in Zukunft ├Âfter mal hier her verirren.

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